
Beantworte drei Fragen knapp: Wer genau steht vor dir, was hält diese Person nachts wach, und welches konkrete Ergebnis liefert deine Zusammenarbeit innerhalb eines kurzen Zeitraums? Schreibe jeweils eine Zeile, verzichte auf Ausschmückung, und wähle anschließend die deutlichste Formulierung, nicht die schönste.

Verdichte Problem, Ergebnis und Beweis in einen Satz, der in einer Nachricht Platz hat. Beispiel: „Ich helfe SaaS‑Teams, aktivierte Testnutzer in zahlende Kund:innen zu wandeln, belegt durch zwei Fallstudien.“ Dieser Satz ist dein Orientierungspunkt für Pitches, Webseiten und Gespräche.

Formuliere deine Nische mit der Struktur „Ich für ... bei ... mit ...“, doch streiche Modewörter. Statt „disruptiv“ oder „skalierbar“ beschreibe verständlich Situationen, Grenzen und Besonderheiten. Menschen merken sich echte Kontexte, keine Schlagworte. Prüfe erneut, ob Außenstehende ohne Vorwissen alles sofort begreifen.
Wähle zwei Farben mit Funktion: eine für Handlungen, eine für Flächen. Prüfe Kontraste für Barrierefreiheit auf mobilen Geräten. Notiere, welche Emotionen sie auslösen sollen und welche Kund:innen du ansprichst. Erstelle Farbwerte, speichere sie zentral, und verwende sie sofort in Profilen und Dokumenten.
Entscheide dich für eine Schriftfamilie mit klaren Schnitten und guter Lizenzlage. Teste Lesbarkeit in kurzen Absätzen, Überschriften und Buttons. Lege Größen, Zeilenabstand und Fettgrade fest. Dokumentiere Beispiele in einem Absatzbild. Wiederholung baut Vertrauen auf und erleichtert Entscheidungen unter Zeitdruck spürbar.
Baue ein Moodboard aus drei frei verfügbaren Referenzen: eine Farbe, ein Foto, ein Layout. Begründe jede Wahl schriftlich in einem Satz. Diese Begründungen schützen dich vor späterem Zögern und geben Kund:innen Einblick in Denkweise, Prioritäten und Sorgfalt, ohne lange Präsentationen oder kostspielige Iterationen.
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